Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

MOPUSTIA: Monitoring Public Stigma Austria 1998 - 2018

  • Hackl, Elisabeth (Forscher*in)
  • Moosbrugger, Robert (Forscher*in)
  • Prandner, Dimitri (Forscher*in)
  • Bacher, Johann (Projektleiter*in)
  • Grausgruber, Alfred (Projektleiter*in)

Projekt: Geförderte ForschungSonstige überwieg. aus öff. Hand

Projektdetails

Beschreibung

Psychische Erkrankungen stellen weltweit ein zunehmend sichtbares gesundheitliches und gesellschaftliches Problem dar. Internationale Studien zeigen, dass psychische Erkrankungen nicht nur persönliches Leiden bedeuten, sondern auch soziale und gesellschaftliche Folgen haben, die sich in einer Zunahme volkswirtschaftlicher Kosten manifestieren. Zum Leiden an der Krankheit kommt auf persönlicher Ebene bei Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen das Problem der Stigmatisierung und Diskriminierung durch andere Menschen (public stigma), Einrichtungen und gesellschaftliche Strukturen (structural stigma). Stigmaerfahrungen (discrimination experience) führen häufig zu Selbststigmatisierung und Selbstabwertung und vermindern die Lebensqualität. Fremd- und Selbststigmatisierung haben zur Folge, dass entsprechende Versorgungsinstitutionen nicht im entsprechenden Ausmaß zur Verfügung gestellt werden, notwendige Hilfen unterbleiben (zB Therapie- und Reha-Maßnahmen). Dazu kommt im täglichen Leben von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen , dass sie im engeren sozialen Umfeld gemieden, am Wohnungs- und Arbeitsmarkt diskriminiert und exkludiert werden. Neben der Krankheit selbst führt Stigmatisierung zu einer Verschlechterung der gesundheitlichen Situation, der sozialen Lage sowie der Lebensqualität. Das Projekt MOPUSTIA 2018 hat im Kern das Ziel der Wissensgenerierung zu Stigma in den Bereichen: Public stigma: Einstellung der Bevölkerung zu psychischen Erkrankungen; Discrimination experience: persönliche Stigmaerfahrungen und Stigmamanagement sowie Structural stigma: stigmatisierende Strukturen. Darüber hinaus wird im Setting Arbeitsplatz nach Rahmenbedingungen zur Beschäftigung von Menschen mit psychischen Erkrankungen gefragt und zur Entwicklung von Indikatoren für das Monitoring der Wirkungsziel 3 (Gesellschaft und Entstigmatisierung) im Rahmen des Gesundheitsziels 9 des BMGF: Psychosoziale Gesundheit bei allen Bevölkerungsgruppen fördern, beigetragen.
StatusAbgeschlossen
Tatsächliches Beginn-/Enddatum01.03.201828.02.2020

Projektbeteiligte

Wissenschaftszweige

  • 504 Soziologie
  • 509012 Sozialpolitik
  • 509002 Disability Studies
  • 509013 Sozialstatistik
  • 303 Gesundheitswissenschaften
  • 504007 Empirische Sozialforschung
  • 504021 Migrationsforschung
  • 509004 Evaluationsforschung
  • 509026 Digitalisierungsforschung
  • 503006 Bildungsforschung
  • 503032 Lehr- und Lernforschung
  • 505008 Kriminologie
  • 504011 Familienforschung
  • 508020 Politische Kommunikation
  • 502001 Arbeitsmarktpolitik
  • 301308 Alternsforschung
  • 509008 Kinderforschung, Jugendforschung
  • 509017 Wissenschaftsforschung

JKU-Schwerpunkte

  • Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
  • Digital Transformation