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MEDUSA - Medical EDUcation in Surgical Aneurysm clipping

Projekt: Geförderte ForschungFFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Projektdetails

Beschreibung

Das menschliche Gehirn ist unser komplexestes Organ, dessen krankheitsbedingte Beschädigung, schwerwiegende Folgen für Patienten hat. Die operative Behandlung neurologischer Krankheiten, wie Hirnblutungen, ist jedoch äußerst schwierig, da Zielareale oft in hochfunktionalen und vielschichtigen Gewebestrukturen eingebettet sind. Nur durch Hochtechnologie und außergewöhnliche kognitive und motorische Fähigkeiten von Neurochirurgen werden Eingriffe möglich. Die Stärkung beider Komponenten steht im Zentrum unseres Projektes. Ziel des MEDUSA-Konsortiums ist es, eine revolutionäre Trainings- und Planungsplattform für Neurochirurgen zu schaffen, die neue Standards in der medizinischen Ausbildung und Simulation setzt, um Patientenleben zu schützen. Aufgrund der Komplexität neurochirurgischer Eingriffe, erfordern Simulatoren die kombinatorische Anwendung mehrerer technischer Fertigkeiten. Korrektes Handling der Instrumente, Verwendung von bildgebenden Verfahren, und sensitive haptische Empfindungen sind dabei essentiell. Diese vielseitigen Anforderungen, werden von derzeitigen Simulatoren nicht erfüllt. Noch immer sind 70% der Behandlungsfehler auf menschliches Versagen zurückzuführen (Makary and Daniel, 2016), was die Bedeutung unseres Projektes unterstreicht. Basierend auf einem hybriden Ansatz, entwickelt das MEDUSA-Konsortium einen innovativen neurochirurgischen Simulator, der einerseits aus einem künstlich gefertigten Schädel samt künstlichem Gehirngewebe besteht, zum anderen aus virtuell überlagerten Bildern, welche die Simulationsumgebung in Echtzeit erweitern. Chirurginnen und Chirurgen können so den künstlich gefertigten Patienten haptisch fühlen und innere, ansonsten nicht sichtbare anatomische Strukturen, in Form von virtuell erzeugten Hologrammen, sehen. Die reale und virtuelle Welt verschmilzt, um vielseitige und realistische Trainingsmöglichkeiten für Chirurginnen und Chirurgen zu schaffen.
StatusAbgeschlossen
Tatsächliches Beginn-/Enddatum01.04.201931.03.2023

Projektbeteiligte

  • Johannes Kepler Universität Linz (Leitung)
  • RISC Software GmbH (Projektpartner*in)
  • EVO-Tech GmbH (Projektpartner*in)
  • Kepler Universitätsklinikum GmbH (Projektpartner*in)
  • Netural GmbH (Projektpartner*in)
  • Fachhochschule OÖ Forschungs- und Entwicklungs GmbH (Projektpartner*in)
  • PROFACTOR GmbH (Projektpartner*in)
  • cortEXplore GmbH (Projektpartner*in)
  • alpha medical concepts e.U. (Projektpartner*in)
  • eulerian-solutions e.U. (Projektpartner*in)
  • R'n'B Consulting GmbH (Projektpartner*in)
  • LifeTool (Projektpartner*in)

Wissenschaftszweige

  • 205 Werkstofftechnik
  • 205015 Verbundwerkstoffe
  • 302 Klinische Medizin
  • 211912 Produktgestaltung
  • 604008 Design
  • 104019 Polymerwissenschaften
  • 210006 Nanotechnologie
  • 302051 Neurochirurgie
  • 104004 Chemische Biologie
  • 104018 Polymerchemie
  • 205016 Werkstoffprüfung
  • 104017 Physikalische Chemie
  • 210002 Nanobiotechnologie
  • 103023 Polymerphysik
  • 104 Chemie
  • 205012 Kunststoffverarbeitung
  • 206001 Biomedizinische Technik
  • 211905 Bionik

JKU-Schwerpunkte

  • Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
  • Digital Transformation