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Evaluierung Insolvenzrechtsänderungsgesetz (IRÄG) 2010 aus betriebswirtschaftlicher Sicht

Projekt: Geförderte ForschungAndere Geldgeber

Projektdetails

Beschreibung

Mit Juli 2010 ist in Österreich das Insolvenzrechtsänderungsgesetz (IRÄG) 2010 in Kraft getreten. Durch die Neuregelung wurde die Abschaffung des bisherigen dualen Systems bestehend aus Konkursordnung (KO) und Ausgleichsordnung (AO) durchgeführt, wobei die zentralen Charakteristika der KO und einzelne Regelungen der AO in der neu geschaffenen Insolvenzordnung (IO) erhalten blieben. Die Intention des Gesetzgebers in der Reform bestand darin, die Sanierung von insolventen Unternehmen zu erleichtern und damit einhergehend Anreize für Unternehmen zu schaffen, Insolvenzanträge früher einzubringen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sowie aus Sicht der Unternehmenspraxis stellt sich die Frage, inwieweit die neue Insolvenzordnung den auch in der Öffentlichkeit diskutierten Erwartungen gerecht wird. Diese zielen, wie bereits angeführt, insbesondere auf eine frühzeitige Reaktion auf eine Unternehmenskrise und dadurch frühere Insolvenzeröffnung ab.
StatusAbgeschlossen
Tatsächliches Beginn-/Enddatum01.01.201531.12.2017

Wissenschaftszweige

  • 502 Wirtschaftswissenschaften
  • 502006 Controlling
  • 502043 Unternehmensberatung
  • 502033 Rechnungswesen
  • 502044 Unternehmensführung

JKU-Schwerpunkte

  • Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
  • Digital Transformation