Projektdetails
Beschreibung
Einleitung: Die personenzentrierte Versorgung (person-centered care - PCC) ist weithin als ein zentraler Bestandteil in der Familienmedizin anerkannt und wurde als solcher in die jüngste WONCA-Definition der Familienmedizin aufgenommen. Sie wurde mit vielen positiven Ergebnissen in der Pflege in Verbindung gebracht: (1) dem emotionalen Zustand der Patient:innen, (2) Zufriedenheit und Selbstbestimmung der Patienten:innen, (3) Einhaltung der Medikation, (4) Verringerung von Kunstfehlern und Beschwerden, sowie (5) Verbesserung der Behandlungszufriedenheit bei den Ärzt:innen und den Sprechstundenzeiten.
Obwohl die Forschung dabei unterschiedliche Ansätze zur Umsetzung der
personenzentrierten Versorgunginterventionen verwendet hat, gab es bisher keinen
Vergleich des Verständnisses von Haus:ärztinnen oder Familienärzt:innen zur
personenzentrierten Pflege in den verschiedenen europäischen Ländern.
Ziel: Das Ziel dieser Studie ist es, die Einstellung von Hausärzt:innen und
Familienärzt:innen zur personenzentrierten Versorgung zu untersuchen. Darüber hinaus soll das Verständnis für die Erleichterungen und Hindernisse für die Ausübung von PCC im Praxisalltag von Hausärzt:innen und Familienärzt:innen dokumentiert werden.
Methode: Es wird eine fragebogenbasierte Querschnittsstudie in 22 europäischen Ländern durchgeführt. In jedem Land wird die Population der Allgemeinmediziner:innen und Familienmediziner:innen über die offizielle Mailingliste der nationalen Ärzteverbände (Ärztekammern, Ärztevereinigungen etc.) erreicht.
Die Studie besteht aus vier Teilen:
1. Allgemeine Informationen über den/die Arzt:innen und die Arztpraxis
2. Den Fragebogen für Perveiced Stress Scale (PSS)
3. Den Fragebogen zur Patient Practitioner Orientation Scale (PPOS) und
4. die Faktoren und Hindernisse für PCC im Praxisalltag.
Die globalen und nationalen Ethikvoten werden hierfür erforderlich sein. Die
Hausärzt:innen und Familienärzt:innen in jedem teilnehmenden Land erhalten per E-Mail eine Einladung zur Teilnahme an der Studie mit einem Link für den Online-Fragebogen. Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit der European Association for Quality and Patient Safety in Primary Care (EQuiP) und dem European General Practice Research Network (EGPRN) durchgeführt. Die Studie wird von der Abteilung für Familienmedizin der medizinischen Fakultät der Universität Zagreb (Kroatien) koordiniert.
Ergebnisse: Die Einstellungen von Hausärzt:innen und Familienärzt:innen gegenüber der personen-zentrierten Versorgung werden beschrieben und im Zusammenhang mit
soziodemografischen Daten und Arbeitsstress in jedem teilnehmenden europäischen Landuntersucht. Es werden die Faktoren und Hindernisse analysiert, die die Ausübung von PCC in der täglichen Praxis erschweren oder erleichtern. Die Daten werden mit dem Softwarepaket STATISTICA 7.1 (StatSoft Inc, Tulsa, OK, USA) analysiert, wobei ein P < .05 als statistisch signifikant gilt.
Schlussfolgerungen: Ungeachtet des spezifischen Versorgungskontextes, der in hohem
Maße von den Merkmalen der Patient:innen, der Ärzt:innen und des Gesundheitssystems abhängt, stellt die personenzentrierte Versorgung einen zentralen Bausteint der Hausarztmedizin dar, der in der täglichen Arbeit von Hausärzt:innen und Familienärzt:innen in ganz Europa umgesetzt werden sollte.
Schlüsselwörter: Primärversorgung, Personenzentrierte Versorgung, Europäische Union
Obwohl die Forschung dabei unterschiedliche Ansätze zur Umsetzung der
personenzentrierten Versorgunginterventionen verwendet hat, gab es bisher keinen
Vergleich des Verständnisses von Haus:ärztinnen oder Familienärzt:innen zur
personenzentrierten Pflege in den verschiedenen europäischen Ländern.
Ziel: Das Ziel dieser Studie ist es, die Einstellung von Hausärzt:innen und
Familienärzt:innen zur personenzentrierten Versorgung zu untersuchen. Darüber hinaus soll das Verständnis für die Erleichterungen und Hindernisse für die Ausübung von PCC im Praxisalltag von Hausärzt:innen und Familienärzt:innen dokumentiert werden.
Methode: Es wird eine fragebogenbasierte Querschnittsstudie in 22 europäischen Ländern durchgeführt. In jedem Land wird die Population der Allgemeinmediziner:innen und Familienmediziner:innen über die offizielle Mailingliste der nationalen Ärzteverbände (Ärztekammern, Ärztevereinigungen etc.) erreicht.
Die Studie besteht aus vier Teilen:
1. Allgemeine Informationen über den/die Arzt:innen und die Arztpraxis
2. Den Fragebogen für Perveiced Stress Scale (PSS)
3. Den Fragebogen zur Patient Practitioner Orientation Scale (PPOS) und
4. die Faktoren und Hindernisse für PCC im Praxisalltag.
Die globalen und nationalen Ethikvoten werden hierfür erforderlich sein. Die
Hausärzt:innen und Familienärzt:innen in jedem teilnehmenden Land erhalten per E-Mail eine Einladung zur Teilnahme an der Studie mit einem Link für den Online-Fragebogen. Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit der European Association for Quality and Patient Safety in Primary Care (EQuiP) und dem European General Practice Research Network (EGPRN) durchgeführt. Die Studie wird von der Abteilung für Familienmedizin der medizinischen Fakultät der Universität Zagreb (Kroatien) koordiniert.
Ergebnisse: Die Einstellungen von Hausärzt:innen und Familienärzt:innen gegenüber der personen-zentrierten Versorgung werden beschrieben und im Zusammenhang mit
soziodemografischen Daten und Arbeitsstress in jedem teilnehmenden europäischen Landuntersucht. Es werden die Faktoren und Hindernisse analysiert, die die Ausübung von PCC in der täglichen Praxis erschweren oder erleichtern. Die Daten werden mit dem Softwarepaket STATISTICA 7.1 (StatSoft Inc, Tulsa, OK, USA) analysiert, wobei ein P < .05 als statistisch signifikant gilt.
Schlussfolgerungen: Ungeachtet des spezifischen Versorgungskontextes, der in hohem
Maße von den Merkmalen der Patient:innen, der Ärzt:innen und des Gesundheitssystems abhängt, stellt die personenzentrierte Versorgung einen zentralen Bausteint der Hausarztmedizin dar, der in der täglichen Arbeit von Hausärzt:innen und Familienärzt:innen in ganz Europa umgesetzt werden sollte.
Schlüsselwörter: Primärversorgung, Personenzentrierte Versorgung, Europäische Union
| Akronym | PACE |
|---|---|
| Status | Abgeschlossen |
| Tatsächliches Beginn-/Enddatum | 01.08.2022 → 31.12.2025 |
Projektbeteiligte
- Johannes Kepler Universität Linz
- Medical Faculty Zagreb (Koordinator*in) (Leitung)
Wissenschaftszweige
- 303026 Public Health
- 303025 Präventivmedizin
- 302090 Allgemeinmedizin