Projektdetails
Beschreibung
Die Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Arbeitsleben stellt auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein aktuelles sozialpolitisches Problem dar. Noch immer sehen sich Frauen in ihrer Berufslaufbahn mit Hindernissen konfrontiert, die in ihrer Geschlechtszugehörigkeit ihre Ursache finden. Der Grund für die geschlechtsspezifische Benachteiligung von Frauen ist einerseits in tradierten Vorstellungen über den "Wert der weiblichen Arbeitskraft", andererseits in der - ebenfalls historische bedingten - ungleichen Aufteilung der Reproduktionsaufgaben zwischen Männern und Frauen zu suchen, die den Frauen die Hauptlast bei Haushaltsführung und Kindererziehung auferlegt.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde auf internationaler, nationaler und europäischer Ebene der Versuch unternommen, der Diskriminierung von Frauen durch Erlaß von Gleichbehandlungsnormen entgegenzuwirken. Obwohl diese Regelungen geschlechtsbedingte Benachteiligungen in Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis untersagen, ist es bis heute nicht gelungen, die Chancengleichheit für Männer und Frauen im Arbeitsleben zu verwirklichen.
Neben dem Problem der mittelbaren Diskriminierung von Frauen durch anscheinend neutral gefaßte Regelungen, sind es vor allem die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die einer Gleichbehandlung von Frauen entgegenstehen. Um diesen strukturellen Benachteiligungen entgegenzuwirken, wurden in vielen Staaten - und so auch in Österreich - sogenannte "positive Aktionen" eingeführt, durch die Frauen gezielt gefördert werden sollen. Die umstrittenste Form aktiver Frauenförderung besteht in der Anwendung von "Quotenregelungen", das heißt einer bewußten Bevorzugung von Frauen bei Einstellung und Beförderung.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Tatsächliches Beginn-/Enddatum | 10.11.1998 → 30.11.2000 |
Wissenschaftszweige
- 504 Soziologie
- 505001 Arbeitsrecht
- 505014 Rechtsgeschichte
- 505013 Privatrecht
- 505012 Öffentliches Recht
- 505011 Menschenrechte
- 505010 Medizinrecht
- 509002 Disability Studies
- 509026 Digitalisierungsforschung
- 601016 Österreichische Geschichte
- 504014 Gender Studies
- 505033 Antidiskriminierungsrecht
- 504026 Sozialgeschichte
- 505017 Rechtsvergleichung
- 601028 Geschlechtergeschichte
- 505037 Familien- und Erbrecht
- 505003 Europarecht
- 505024 Strafrecht
- 504003 Armut und soziale Ausgrenzung
- 502058 Digitale Transformation
- 505 Rechtswissenschaften
- 505020 Sozialrecht
- 504013 Gender Mainstreaming
- 505029 Völkerrecht
- 601014 Neuere Geschichte
- 505006 Grundrechte
- 506011 Politische Geschichte
JKU-Schwerpunkte
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
- Digital Transformation