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Christian Doppler Labor für Strukturfestigkeitskontrolle von Leichtbaukonstruktionen

  • Heinzlmeier, Lukas (Forscher*in)
  • Humer, Erich (Forscher*in)
  • Humer, Christoph (Forscher*in)
  • Karna, Nitesh Kumar (Forscher*in)
  • Kimpfbeck, Daniel (Forscher*in)
  • Kralovec-Rödhammer, Christoph (Forscher*in)
  • Nonn, Susanne (Forscher*in)
  • Sindinger, Sigfrid-Laurin (Forscher*in)
  • Viechtbauer, Christoph (Forscher*in)
  • Wagner, Jonas (Forscher*in)
  • Zhao, Yingjun (Forscher*in)
  • Schagerl, Martin (Projektleiter*in)
  • Wolfsgruber, Thomas (Forscher*in)

Projekt: Geförderte ForschungCDG - Christian Doppler Forschungsgesellschaft

Projektdetails

Beschreibung

Leichtbaukonstruktionen, z.B. in Flugzeugen oder modernen Kraftfahrzeugen, sind hohen Belastungen ausgesetzt. Forschungsthema des CD-Labors ist die automatisierte Festigkeitskontrolle solcher optimierter Bauweisen während des laufenden Betriebs. Ziel ist die Entwicklung mechatronischer Systeme, die während des Betriebs, in Echtzeit und über die gesamte Bauteil-Lebenszeit mit Hilfe von Sensoren die Tragfähigkeit (d.h. Festigkeit) von Leichtbauteilen überwachen und sicherstellen (d.h. kontrollieren). Klassisches „Structural Health Monitoring“ (SHM) ist dabei ein wesentliches Element, wenngleich aber nur ein Teil des Gesamtprozesses. Die Forschungsarbeit des CD-Labors geht über diese reine Beobachtung des Strukturzustands hinaus. Die entwickelten Systeme sollen mögliche auftretende Schäden (z.B. Risse in metallischen Werkstoffen oder Delaminationen in faserverstärkten Kunststoffen) auch unmittelbar bewerten, deren weiteren Einfluss auf die Bauteilfestigkeit vorhersagen und letztendlich Reparaturmaßnahmen vorschlagen. Die Entwicklung solcher Systeme erfordert interdisziplinäre Forschung an entsprechenden Berechnungsmodellen und Berechnungsmethoden zur Festigkeitsanalyse, an Sensoren, deren optimaler Anordnung und der Verarbeitung der Sensorsignale, an den strukturmechanischen Vorgängen bei der Schadensinitiierung und weiteren Schadensausbreitung sowie an Reparaturmaßnahmen, die hinsichtlich der Rest-Lebenszeit und den aktualisierten Betriebsanforderungen optimiert sind. Die technische Umsetzung geschieht durch die Unterstützung moderner Methoden des Systems Engineering, etwa durch Aufbau einer erweiterten, integrierten Strukturdatenbank, die alle relevanten Informationen und Daten zum Bauteil und zum Kontrollsystem speichert, verarbeitet und weiter gibt. Zur praktischen Validierung der Forschungsergebnisse werden Versuche am Struktur- und Bauteilprüfstand durchgeführt.
StatusAbgeschlossen
Tatsächliches Beginn-/Enddatum01.05.201431.12.2021

Wissenschaftszweige

  • 203 Maschinenbau
  • 203011 Leichtbau
  • 203015 Mechatronik
  • 201117 Leichtbau
  • 203003 Bruchmechanik
  • 203002 Betriebsfestigkeit
  • 203012 Luftfahrttechnik
  • 205016 Werkstoffprüfung
  • 203034 Kontinuumsmechanik
  • 205015 Verbundwerkstoffe
  • 203022 Technische Mechanik
  • 203007 Festigkeitslehre
  • 211905 Bionik
  • 203004 Fahrzeugtechnik

JKU-Schwerpunkte

  • Sustainable Development: Responsible Technologies and Management