Menschen, welche an Schizophrenie erkrankt sind, leiden nicht nur unter den Folgen der Krankheit, sie werden auch durch Stigmatisierung und Diskriminierung, welche sie erfahren, in ihren Lebenschancen stark beeinträchtigt. Das Wissen um die Einstellung gegenüber Schizophrenie kann helfen, diese Barrieren abzubauen. Österreich hat sich an der weltweiten Antistigmatkampagne der WPA beteiligt. Aus diesem Grund wurde 1998 eine umfangreiche Studie zur Erfassung der Einstellung gegenüber Schizophrenie und Psychopharmaka druchgeführt, welche aus mehreren Teilprojekten bestand. Eine repräsentative Stichprobe von 1042 Personen über 16 Jahre wurden österreichweit persönlich interviewt. Die Studie verfolgt folgende Ziele: Erfassung der Einstellungsfacetten, insb. die soziale Kontaktbereitschaft, die Ergründung von Einflußfaktoren und sowie die Identifizierung von Möglichkeiten Stigmatisierung und Diskriminierung zu reduzieren.