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Sozialpolitische Strategien gegen die Wohnungskrise? Zur politischen Auseinandersetzung um Preisregulierungen am Wohungsmarkt

Aktivität: Vortrag oder PräsentationVortrag nach Bewerbung und AuswahlScience-to-science

Beschreibung

Basierend auf rezenten sozial- und politikwissenschaftlichen Debatten zu Reformen der Wohnungspolitik thematisiert der Beitrag die Reaktionen der wohnungspolitischen Akteure auf den Anstieg von Mieten und Wohnungspreisen; Generell sind staatliche Interventionen in den privaten Wohnungsmarkt in EU- und OECD-Ländern ein politisch diffiziles Thema. Speziell Mietendeckel, oft auch als "Mietenbremse" bezeichnet, provozieren Konflikte zwischen verschiedenen Parteien und Interessengruppen. In Zeiten hoher Lebenshaltungskosten und boomender Immobilienmärkte erlebt diese – nicht neue – Idee als ad-hoc Maßnahme eine Renaissance. Der Beitrag diskutiert verschiedene Varianten von Regulierungen, insbesondere weiche Mietobergrenzen der „zweiten“ und „dritten Generation“, die in konservativen und sozialdemokratischen Wohlfahrtssystemen implementiert wurden. Im theoretischen Teil des Beitrags wird erörtert, unter welchen spezifischen politischen Rahmenbedingungen die Einführung dieser Mietpreisregulierungen erfolgt. Thematisiert werden die Relevanz des historischen „Erbes“ in der Wohnungspolitik, der Einfluss von Regierungsparteien sowie von in urbanen Räumen aktiven Interessenverbänden.
Zeitraum04 Apr. 2024
Ereignistitel6. Forschungskonferenz ESPAnet Austria
VeranstaltungstypKonferenz
OrtÖsterreichAuf Karte anzeigen

Wissenschaftszweige

  • 509012 Sozialpolitik
  • 201213 Wohnbau
  • 506012 Politische Systeme
  • 506004 Europäische Integration
  • 506 Politikwissenschaften
  • 506014 Vergleichende Politikwissenschaft