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Soziale Bewegungen als gesellschaftsverändernde Kraft und das Primat der konstituierenden Macht

  • Dario Azzellini (Vortragende*r)

Aktivität: Vortrag oder PräsentationEingeladener Vortragunbekannt

Beschreibung

Für eine emanzipatorische Bewegungsforschung gilt es einige der Ansätze zu überwinden, welche von der Bewegungsforschung selbst aufgestellt wurden. Für eine emanzipatorische Bewegungsforschung ist es notwendig Bewegungen als potentiell gesellschaftsverändernde Kraft und nicht als nur als Korrektiv (der "Politik") zu verstehen (wie in den meisten Ansätzen der Bewegungsforschung). Das bedeutet aus einer emanzipatorischen Perspektive auch das Primat der konstituierenden Macht gegenüber der konstituierten Macht als notwendig zur Überwindung der herrschenden Verhältnisse zu anzuerkennen. Das stellt auch schon den Begriff "Soziale" Bewegungen in Frage, der eine -wenn auch nicht immer so intendierte- Reduktion der Bewegungen auf die soziale Sphäre suggeriert und die Trennung von Politik, Ökonomie und Sozialem in eigenständige Sphären reproduziert.
Zeitraum17 Nov. 2012
EreignistitelResearch Transformation – Transforming Research
VeranstaltungstypKonferenz
OrtDeutschlandAuf Karte anzeigen

Wissenschaftszweige

  • 506006 Friedensforschung
  • 506008 Konfliktforschung
  • 504027 Spezielle Soziologie
  • 509 Andere Sozialwissenschaften
  • 506013 Politische Theorie
  • 504001 Allgemeine Soziologie
  • 506012 Politische Systeme
  • 506003 Entwicklungspolitik

JKU-Schwerpunkte

  • Soziale Systeme, Märkte und Wohlfahrtsstaat
  • SOWI Allgemein