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Peripherie in Europa. Zur Relevanz dependenztheoretischer Paradigmen zur Analyse ungleicher Entwicklungen in Europa

Aktivität: Vortrag oder PräsentationVortrag nach Bewerbung und Auswahlunbekannt

Beschreibung

Die in den 1960er Jahren vor allem in Lateinamerika entwickelten Abhängigkeitstheorien ("Dependencia") liefern der räumlichen Ungleichheitsforschung Begriffe und Konzepte, die, so wird in dem Vortrag argumentiert, auch heute noch ihre Brauchbarkeit bei der Untersuchung ungleich verbundener Entwicklungsprozesse unter Beweis zu stellen vermag. In der Präsentation werden zentrale Paradigmen der Dependenztheorien vorgestellt und auf aktuelle Kontexte beispielhaft angewandt. In einem zweiten Schritt werden die Vorschläge der lateinamerikanischen Intellektuellen für eine alternative Entwicklung bzw. entwicklungsorientierte Integration präsentiert und dem gegenwärtig dominanten Integrationsmodus der EU gegenübergestellt.
Zeitraum14 Juni 2014
EreignistitelJahrestagung der Österreichischen Lateinamerika-Forschung
VeranstaltungstypKonferenz
OrtÖsterreichAuf Karte anzeigen

Wissenschaftszweige

  • 504 Soziologie

JKU-Schwerpunkte

  • Soziale Systeme, Märkte und Wohlfahrtsstaat
  • SOWI Allgemein