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Methoden des De-Gendering informatischer Artefakte: Wie lassen sich problematische Vergeschlechtlichungen vermeiden? Vortrag von Corinna Bath, Ringvorlesung "For Future Innovations: Gender in Science and Technology"

  • Ilona Horwath (Organisator*in)

Aktivität: Teilnahme an oder Organisation einer VeranstaltungOrganisation von Konferenz, Workshop, ...

Beschreibung

Im Vortrag werden vier Dimensionen der Vergeschlechtlichung informatischer Artefakte vorgestellt und anhand einschlägiger Fallstudien (z.B. intelligente Häuser, frühe Textverarbeitungssysteme, Roboter) veranschaulicht: 1. strukturell bedingte Ausschlüsse bestimmter NutzerInnen, 2. Ein- und Festschreibungen der vorherrschenden geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung, 3. Normalisierungen von Geschlecht durch explizite Repräsentationen geschlechtlicher Körper und Verhaltensweisen und 4. Geschlechterpolitiken der Grundlagenforschung und Epistemologien der Modellierung. Für jede dieser Problematiken werden Methoden aus der kritischen Technikgestaltung (z.B. Participatory Design, Reflective Design) vorgeschlagen, die einer Vergeschlechtlichung spezifisch entgegenwirken können.
Zeitraum19 Okt. 2011
VeranstaltungstypGastvortrag
OrtÖsterreichAuf Karte anzeigen

Wissenschaftszweige

  • 504014 Gender Studies

JKU-Schwerpunkte

  • Computation in Informatics and Mathematics
  • Mechatronics and Information Processing
  • SOWI Allgemein
  • Gender Studies
  • TNF Allgemein